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Steward Brand, "Earth Buttons"

Das erste Foto der Erde aus dem Weltraum ...

Stewart Brand wurde 1938 geboren, studierte Biologie in Stanford, Design am San Francisco Art Institute und Photographie an der San Francisco State University. Er war Initiator und Herausgeber des 'Whole Earth Catalog' und ist Autor von 'Media Lab,' 'How Buildings Learn' sowie 'The Clock of the Long Now.' Unter anderem ist er Gründer der Long Now Stiftung, des 'All Species Inventory' und des Global Business Network. Nebenbei ist er interessiert an der Verbesserung der Beziehung zwischen Weissen und Indianern. 1984 gründete er das WeLL eine der ersten Online Communities der Welt, in San Francisco.

Image: NASA
Titel des "Whole Earth Catalog" im Herbst 1968,

Image: NASA
Cover of the "Whole Earth Catalog" in Autumn 1969,

Im Frühjahr 1966 sass Brand auf der Dachterrasse seines Hauses mit Blick über San Francisco und wurde aufmerksam auf was er für die Krümmung der Erde hielt. Er kam auf die Idee das von einem noch höher gelegenen Blickpunkt die ganze Erde sichtbar werden würde und in einer Eingebung realisierte er dass solch ein Bild womöglich einen grossen Eindruck auf das Weltbild haben könnte, und auf die Art und Weise wie Menschen die Welt wahrnehmen. Das US Raumfahrtprogramm existierte bereits über zehn Jahre, doch ein Foto des gesamten Erdballs war noch nicht verfügbar.
Nicht das keine Bilder in den Medien erschienen wären, doch diese stellten meistens die Raumfahrzeuge oder die Astronauten dar, hauptsächlich jedoch den Mond. Im Jahr 1966 gab es bereits einen Titel des LIFE Magazins das eine Gemini Mission portraitierte, doch der Titel lautete 'Das höchste je vom Menschen aufgenommene Photo der Erde"1 und zeigt einen gekrümmten Ausschnitt der Erde.

Gebiet: Weltbewusstsein, Globales Bewusstsein

"Why haven't we seen a photograph of the whole Earth yet?!"


Nachdem Brand das bewusst geworden war produzierte er Ansteck-Buttons mit der Aufschrift: "Why haven't we seen a photograph of the whole Earth yet?!" ("Warum haben wir noch kein Photo der ganzen Erde gesehen?!")
Einige dieser Buttons schickte er an Senatoren, deren Assistenten und an Wissenschaftler und Politiker in der Sowietunion aber er verkaufte sie auch an den Universitäten Berkeley, Stanford, Harvard und MIT.
Doch Brand war nicht der Erste der diese Eingebung gehabt hatte. Eine Zeit später wurde ihm bewusst das der Astronom Fred Hoyle bereits zwanzig Jahre früher ähnlich spekuliert hatte das eine Photographie der ganzen Erde einen enormen Einfluss auf das Bewusstsein der Menschheit haben würde.
Hoyle sagte angeblich, "Sobald eine Photographie der Erde aus dem Weltraum erscheinen wird, wird die Menschheit nicht mehr dieselbe sein."

Inspiriert von Buckminster Fuller's Theorien, vermutete Brand dass solch ein Bild, das die Erde ohne nationale Grenzen und in ihrer Endlichkeit zeigte, ein Bewusstsein erzeugen würde für die Knappheit und Beschränktheit der Ressourcen. Menschen die auf Inseln lebten war dies sehr bewusst, hatte Brand von Fuller gelernt.2 Also sollte ein Bild aus dem Weltraum, das die Erde in eben solch einer Situation, als einer kleinen, beschränkten Insel im Weltraum zeigte, in das Bewusstsein der Menschen eingehen, würde sich ihre Einstellung zu, und der Umgang mit, den Ressourcen ändern. Zwanzig Jahre nachdem Hoyle diese Feststellung gemacht hatte war dies einer der ersten Versuche eine Sensibilität und Bewusstsein für einen holistischen Überblick der Erde, ein Weltbewusstsein, zu erzeugen.

The first photograph of Earth from Space was taken by John Glen on 01962.02.204 but it showed only part of the Earth, not the whole planet. Also there had been earlier images taken by automated cameras. At least one taken by a German V2 rocket that was launched from White Sands in 019465 in grainy black & white, and another image that was used by artist Richard Hamilton in his work "Just what is it ..." from 01956.

Heute, wo die meisten Menschen eben jenes ikonische Bild des 'Blue Marble' vor Augen haben ist es schwer vorstellbar das dieses Bild in den sechziger Jahren noch nicht existierte!
Nicht einmal innerhalb der NASA wurde ein Gedanke an Photographie aus dem Weltraum vergeben.
"Zu Beginn des Programmes wusste niemand mit Sicherheit ob Schwerelosigkeit einen Mann nicht vom sehen, atmen, essen oder schlucken hindern würde. Photographie wurde als nichts anderes als ein Zeitvertreib erachtet." Der eigentliche Zweck der Raumfahrt war zu Beweisen das sie technisch möglich war und die Astronauten lebend zurückzubringen. Das Ganze vor dem Hintergrund der Herausforderung den Mond zu erreichen und gleichzeitig zu lernen wie der menschliche Körper auf Schwerelosigkeit und Beschleunigung reagierte. Die Gedanken der Techniker, Manager, Testpiloten und Ingenieure der NASA waren mit wesentlich wichtigerem beschäftigt. Der Zweck der Mission war eine futuristischen Vision der Planeten zu unterstützen - innerhalb eines weiteren patriotischen, militaristischen und humanistischen Rahmens der die Überlegenheit des amerikanischen Systems belegen sollte. Ein Blick ‘zurück' auf die Erde und das aufnehmen von Bildern war nicht Teil dieser nach vorne gerichteten Mission.
Die selbstverständliche Reaktion des 'Blick zurück,' der heute so selbstverständlich und logisch erscheint, der Blick zum eigenen Ursprung, hatte in diesem Denken keinen Platz. Nur zwei Jahre später jedoch hatten diese Bilder bereits ikonischen Status erlangt und sich tief in der kollektiven Psyche der Menschen des Westens verwurzelt. Dieses Wandel des Bewusstseins führte schliesslich zur Anti-Atom und der Umweltschutz Bewegung. Der Astronaut Eugene Cernan sagte in diesem Zusammenhang: Wir zogen los um den Mond zu erforschen, tatsächlich entdeckten wir jedoch die Erde. (Krausse, 1998, 270)
Sehr im Unterschied zur offiziellen Doktrin waren die Erlebnisse der einzelnen Astronauten selbst. Die rationalistischen Testpiloten waren zutiefst von Ihren Eindrücken bewegt und erlebten sie als nahezu schamanistische, transformierende Erlebnisse. Sie berichteten von zwei fundamental unterschiedlichen Beobachtungen. Zuerst war dort der Blick aus dem nahen Orbit, von dem aus die Erde majestätisch und riesig wirkte - und die Insassen der Raumkapsel sich klein und unbedeutend erscheinen liess. Aus 200.000 Meilen Entfernung jedoch erschien der Erde als furchtbar klein und verwundtbar im Verhältnis zur schwarzen Kälte des Raums. Frank White, ein Mitglied des Space Studies Instituts (SSI) in Princeton wurde auf die bewegenden und unbeschreiblichen Erfahrungen der Astronauten aufmerksam und began darüber Daten zu sammeln. Diese gesammelten Interviews führten 1987 zur Publikation des Buchs 'Der Overview-Effekt,' das von dem bewegenden, transformierenden Erlebnis handelt die Erde aus dem Orbit zu erleben. White gelangt zur Schlussfolgerung dass das dies für einige Menschen zu einem permanenten Wandel der Wahrnehmung der Welt, des Bewusstseins, geführt hat; einer Epiphanie von Transformation und Einsicht.
Seitdem hat die Public Relations Abteilung der NASA viel gelernt und ihre Kommunikation hängt vom veröffentlichen von Bildern ab um quasi ihre Existenz zu legitimisieren, oder wie in Philip Kaufman's Film gesagt wird: 'Keine Bucks, kein Buck Rogers.'

Zitate der Astronauten:

"Vom Mond aus sieht die Erde so klein und fragil aus, so ein kostbarer kleiner Fleck im Universum, den man einfach mit dem Daumen verdecken kann. Und dann wird dir bewusst das auf diesem kleinen Fleck, dem kleinen weiss-blauen Ding alles ist das dir etwas bedeutet - alle Geschichte und Musik und Poesie und Kunst und Tod und Geburt und Liebe, Tränen, Freude, Spiele, all dies ist auf diesem kleinen Flecken den du mit deinem Daumen bedecken kannst. Und dir wird bewusst das diese Perspektive dich nun für immer verändert hat und das nun etwas Neues da ist, das diese Beziehung nicht mehr das ist was sie war." Rusty Schweickart, Astronaut

"Am ersten Tag zeigten wir alle auf unsere Länder. Den dritten und vierten Tag zeigten wir auf unsere Kontinente. Am fünften Tag waren wir alle uns nur noch einer Erde bewusst." Sultan bin Salman al-Saud, astronaut

Zusammenfassung

Während der vergangenen fünfzig Jahre hat sich unser Bild von der Welt fundamental verändert. Wir haben eine völlig neue Perspektive auf unseren Planeten, von Kultur und Ressourcen gewonnen. Wie trat dieser Wandel ein?
Einer der Faktoren ist sicherlich die Einsichten die wir durch die Raumfahrt und die Weltraum-Photographie d.h. Satellitenbildern erlangt haben. Von ihren bescheidenen Anfängen hat die Photographie im Weltraum uns ein neues Bild des Planeten geschaffen. Einige Visionäre hatten diese Entwicklung bereits angekündigt, unter ihnen Buckminster Fuller in 1923, der Astronom Fred Hoyle in 1947 und später Stewart Brand im Jahr 1966.
Die Photographen der Bilder, die Astronauten, und ihre Berichte wie tief sie diese Erfahrung beeindruckt und verändert hat, erlangten den Status von Botschaftern des globalen Bewusstseins, wurden politisch aktiv in verschiedensten spirituellen und umweltorientierten Bewegungen.
Aus den Interviews von Frank White ging der Begriff 'Overview Effekt' hervor der in gleichnamigem Buch bekannt wurde. In diesem Buch entwickelt White das Argument für ein weitreichendes Rahmenwerk der menschlichen Evolution und der Erforschung des Weltalls. White's Ideen sind sehr an der Erforschung und Expansion des Menschen in den Weltraums orientiert und reichlich spekulativ. Sie werden vermutlich in den kommenden Jahrzehnten wohl keine Relevanz erlangen. Besonders nicht wenn wir die Probleme der Zeit nicht überwinden wie die Umweltverschmutzung, Überbevölkerung, Erosion, un-nachhaltiger Verbrauch von Ressourcen. White's Argument besteht hauptsächlich aus eskapistischen Ideen zur Kolonnisierung fremder Planeten. Zuerst sollten wir beweisen das wir in der Lage sind mit unserem Heimatplaneten respektvoll umgehen bevor wir neue Planeten verwüsten.
Stewart Brand entwickelte bereits diese Vision des globalen Überblicks der den Kern zu einer globalen Perspektive und des globalen Bewusstseins liefert während der sechziger Jahre, dem Höhepunkt des Apollo-Programmes (1963-1972). Seine 'Whole Earth' buttons können möglicherweise als der Beginn der Umweltschutzbewegung und der Anti-Atom Bewegung gesehen werden und einem erweiterten Sinn für die Begriffe des Weltbewusstseins, des globalen Bewusstseins.

Resources

Stewart Brand in Interviews:

"1966, im Frühjar verkaufte ich Buttons mit der Aufschrift 'Warum haben wir noch keine Photographie der ganzen Erde gesehen?!' mit dem Gedanken dazu zu ermutigen nach 10 Jahren im Weltraum doch bitte Bilder der Erde zu bekommen. Ich schickte einen an McLuhan, und einen an alle Senatoren und deren Assistenten und auch jeweils einen an verschiedene Leute in der Sowijetunion, aus der Politik und den Wissenschaften.
Und einen schickte ich an Buckminster Fuller. Von all diesen Menschen schrieb mir nur Buckminster Fuller zurück, der sagte: "Es tut mir leid, aber Sie werden nicht in der Lage sein ein Bild der ganzen Erde aufzunehmen, das Beste was Sie tun können ist vielleicht ein kleines bischen weniger als die Hälfte aufzunehmen." In diesem Sinne, mir metaphorisch die Hand aufzulegen. Einige Monate später
gab er eine Reihe von Kursen am Esalen Institute in Big Sur (...) und er sass mir beim Mittagessen gegenüber und ich schob einen Button rüber zu ihm und sagte zu ihm "Warum haben wir noch keine Photographie der ganzen Erde gesehen?" "Oh ja, dem Burschen habe ich geschrieben." Und ich sagte: "Ich bin der Bursche." und "Was glauben sie welchen Effekt wird es wohl auf die Menschen haben wenn sie ein Photo der ganzen Erde aus dem Weltraum sehen würden?" Und hinter seinen Gläsern die so dick wie die Böden von Colaflaschen waren gab es ein grosses, langsames Augenblinken und er sagte: "Wie kann ich helfen?" (...)



Corn: "Ich möchte bei einem dieser kleinen Effekte nachhaken. Ich war sehr überrascht aus Deinem neuesten Buch zu erfahren das, ich glaube es war Fred Hoyle, der bereits so früh, im Jahr 1947 darüber spekuliert hatte was wohl für ein Eindruck durch ein Photo, wenn nicht der ganzen Erde, so doch eines Teils, haben könnte."
Brand: "Ich wünschte ich hätte [damals] davon gewusst denn ich bewunderte Fred Hoyle aus der Entfernung und kam niemals an des Original-Zitat. Das wäre eigentlich sogar etwas das es wert wäre nachzuspüren. Altman(?) nahm Bezug auf ihn als er in 1947 sagte "Wenn erst einmal eine Photographie der Erde aus dem Weltraum gesehen worden sein wird, wird die Menschheit nicht mehr diesselbe sein." Er lag genau richtig und war mir Meilen vorraus."
Die Mitschrift ist Teil eines Interviews das Joseph Corn mit Stewart Brand anlässlich einer Buckminster Fuller Vorlesungsreihe an der Stanford University im February 27, 2002 hielt. Übersetzt vom Autor.

Bruce Mau: "Warum war dieses Bild so mächtig?"
Brand: "Es hat die Leute motiviert, denke ich, denn es gibt einen Eindruck von der Erde als einer Insel, umgeben von einer Menge ungastlichen Weltraums. Und es ist so anschaulich, dieses kleine blau-weiss-braune juwelartige Ikon ... umgeben von diesem nichtssagenden, schwarzen Vakuum. Bucky hat mich auf diesen Gedanken gebracht. Er sagte das Leute immer noch glauben die Erde sei flach da sie so handelten als seien unsere Resourcen unerschöpflich. Aber dieses Photo zeigte etwas anderes. Sofern und bis wir nicht andere blühende Planeten finden ist dies alles was wir haben, und wir müssen dafür sorgen das er funktioniert. Es gibt keine Sicherungskopie."
http://www.massivechange.com/2006/07/06/stewart-brand-interview-march-2-2004/
Übersetzt vom Autor.

Brand: "Das der Planet sich selbst von Aussen sah war eine grosser Moment der Selbst-Realisation seiner Existenz als ein Planet, als ein schöner Gegenstand, und auch als etwas das sehr zerbrechlich erscheint. Sie ist eindeutig lebendig. Photographien mit dem Mond im Vordergrund dramatisieren sehr direkt den Unterschied zwischen einem toten Planeten und einem lebenden.
Es ist nicht schwer sich vorzustellen, du weisst schon, dass ein lebendiger Planet ein toter Planet werden kann wenn nicht etwas unternommen wird. Dieses Photo, dies ist das Frühjahr 1969, ein Jahr später, im Frühjar 1970 gab es den ersten "Earth Day" und das Abheben der Öko-Bewegung die es bis dahin als Bewegung nicht gegeben hatte."

http://www.pbs.org/ktca/americanphotography/filmandmore/transcript3.html

Eine Aussage der NASA zu deren historischer Haltung zur Photographie

"Zu Beginn des Weltraum-Programms dachte kaum jemand an Bilder aus dem Weltraum als etwas anderes als an einen Zweig gewerblicher Photographie. Da gab es Bilder der Raumschiffe, der Starts, und der Astronauten beim Training. Aber dies waren alles Bilder die am Boden geschossen worden waren.
Als John Glenn der erste Amerikaner im Orbit wurde war die Mitnahme einer Kamera ein etwas verspäteter Einfall. Eine Ansco Autoset 35 mm Kamera, hergestellt von Minolta, wurde in einem örtlichen Laden gekauft und hastig so umgebaut dass der Astronaut sie in seinem Druckanzug leichter handhaben konnte. Zu diesem Zeitpunkt wurde alles was John Glenn tat als Experiment betrachtet. Zum Beginn des Programms wusste niemand mit Bestimmtheit ob die Schwerelosigkeit einen Menschen nicht am Sehen, Atmen, Essen oder Schlucken hindern würde. Photographie wurde als nichts anderes als eine Freizeitbeschäftigung betrachtet.
Es war nicht nur so das man sich von solchen Bildern nicht viel versprach, sondern es gab sogar ernsthafte Bedenken ob das photographieren von anderen Nationen aus einer Erdumlaufbahn nicht als ein böswilliger Akt oder sogar eine Kriegserklärung darstellen konnte, in dem Sinne das souveräne und empfindliche Länder das aufnehmen von Bildern aus dem Orbit ablehnen könnten."

http://www.hq.nasa.gov/office/pao/History/apollo_photo.html

Notes:

1. Gemini Mission: "Höchstes vom Menschen geschossene Photo der Erde" (Highest Photo of Earth Taken By Man): http://www.oldlifemagazines.com/cover.php?d=080566

2. Fuller beschreibt das Leben auf Bear Island wo die Familie ihre Sommer verbrachte und seine Zeit in der Marine sehr gut in 'Bedienungsanleitung für Raumschiff Erde." Menschen auf Inseln. Jared Diamond beschreibt die veränderte Wahrnehmung von Menschen die auf Inseln leben sehr detailliert am Beispiel der Südsee und Grönland in seinem Buch 'Kollaps.'

Bilder der Erde aufgenommen von Apollo 8: AS8-16-2606 12/01/1968
http://grin.hq.nasa.gov/IMAGES/SMALL/GPN-2000-001489.jpg
http://grin.hq.nasa.gov/BROWSE/apollo8_1.html
dieses Bild würde bald darauf auf den Titel von Stewart Brand's "Whole Earth Catalog" gelangen.

3) Ein Apollo 17 photo: AS17-148-22727 12/07/1972
http://grin.hq.nasa.gov/ABSTRACTS/GPN-2000-001138.html

4) Der Film "Der Stoff aus dem die Helden sind" ("The Right Stuff", 1982) von Philip Kauman gibt einen sehr guten Eindruck der harten Macho Atmosphäre der frühen Jahre der Raumfahrt. In diesem Kontext erscheint der heute unverständliche Verzicht auf Photographie leichter nachvollziehbar. Tatsächlich ist man sogar ein wenig erstaunt wenn John Glenn seine Minolta zieht um Bilder zu machen.
http://images.jsc.nasa.gov/lores/S62-06021.jpg
http://nix.larc.nasa.gov/info;jsessionid=3tirm2fcd9gse?id=S62-06021&orgid=8

5) Allererstes Foto wohl von einer V2 aufgenommen die von White Sands aus gestartet wurde.
http://www.airspacemag.com/space-exploration/FEATURE-FirstPhoto.html
A panorama made of several photographs from a V2 fired from White Sands, allegedly from July 1948: http://media.airspacemag.com/images/V2-panorama.jpg

6) The genesis of the famous Blue Marble image has been investigated thoroughly by Eric Hartwell at http://www.ehartwell.com/Apollo17/.
Image of earth taken by Apollo 8: AS8-16-2606 12/01/1968
http://grin.hq.nasa.gov/IMAGES/SMALL/GPN-2000-001489.jpg
http://grin.hq.nasa.gov/BROWSE/apollo8_1.html
this image would later become the cover for Stewart Brand's "Whole Earth Catalog"
And an Apollo 17 picture: AS17-148-22727 12/07/1972
http://grin.hq.nasa.gov/ABSTRACTS/GPN-2000-001138.html

7) Krausse, Joachim ed. (1998), "R. Buckminster Fuller: Bedienungsanleitung für das Raumschiff Erde und andere Schriften," Fundus Vlg. Dresden enthält ein brilliantes Essay zu genau diesem Thema: Den Blick auf die "blaue Murmel"

8) Robin McKie in The Observer, Sunday November 30 2008http://www.guardian.co.uk/science/2008/nov/30/apollo-8-mission A very thorough description of the events partly in astronauts own words.

9) Frank White (1987), "The Overview Effect Space Exploration and Human Evolution", Houghton Mifflin Company, Boston

10) Stewart Brand, "Why Haven't We Seen the Whole Earth Yet?," in The Sixties: The Decade Remembered Now, By The People Who Lived it Then, ed. Linda Obst (New York: Random House/Rolling Stone Press, 1977), p.168.
Ebenso, Stewart Brand, "The Earth from Space," Rolling Stone, 15 May 2003, p.124; and Vicki Goldberg (1993), Power of Photography, p.54.

Das Button Bild: Eine Beschreibung der Ereignisse von Stewart Brand selbst auf den Seiten der Long Now Foundation: http://sb.longnow.org/WholeEarth%20buton.html
Frank White (1987), "Der Overview Effekt", Scherz Verlag, 1989
Eine ausführliche Beschreibung Stewart Brand's und seiner Unternehmungen in der Englischen Tageszeitung The Guardian http://www.guardian.co.uk/saturday_review/story/0,3605,531898,00.html

Nathan Zeldes hat eine interessante Seite zum Thema zusammengestellt: "Der Einfluss von Apollo 8 auf unser planetares Selbstbild." ("The impact of Apollo 8 on our planetary self-image.") Es werden futuristische Illustrationen aus Comics der Fünfziger gezeigt wie sich Künstler den Blick auf die Erde vorstellten. http://www.nzeldes.com/Miscellany/SBP.htm

Life Magazin, January 10th, 1969, Das unglaubliche Jahr '68
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Obwohl die Erde auf dem Cover abgebildet ist handelt der Artikel ausschliesslich von der Apollo 8 Mission zum Mond und würdigt das besondere Titelbild mit keinem Wort. Es scheint als ob ein merkwürdiger verlangsamter Prozess der Wahrnehmung stattfand zwischen dem Schreiben des Artikels und der Entscheidung für das Photo das am besten das Jahr 1968 repräsentiert. Mainstream Medien gefangen zwischen einem alten Denken und einem neuen ...

letzte Änderungen: 29.8.02011 1:35

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